Beschreibung: Ein kurzer &Uuml;berblick &uuml;ber den Hinduismus in einer Reihe von Artikeln aus einer vergleichenden religi&ouml;sen Perspektive.&nbsp;

Dies ist der erste Artikel einer Reihe, die den Hinduismus aus einer vergleichenden religi&ouml;sen Perspektive diskutiert.&nbsp; Obwohl wir als Muslime aus ganzem Herzen glauben, dass es nur einen Gott gibt und dass Muhammad Sein Gesandter ist, und dass der Islam die Religion derjenigen ist, die sich Gott unterworfen haben, beabsichtigen diese Artikel nicht, andere Religionen oder deren Anh&auml;nger zu degradieren.&nbsp; Unsere Absicht ist, wie der Titel vorschl&auml;gt, die Religionen zu vergleichen.&nbsp;

Hinduismus[1]&nbsp; ist die Religion der Mehrheit der Menschen, die in Indien und Nepal leben.&nbsp; Es gibt auch eine gro&szlig;e Zahl von Anh&auml;ngern, die &uuml;ber die ganze Welt verteilt sind.&nbsp; Hinduismus ist mit 950 Millionen Anh&auml;ngern die drittgr&ouml;&szlig;te Religion auf der Welt nach dem Christentum und dem Islam.&nbsp; Er wird manchmal als die &auml;lteste lebendige Religion angesehen, mit Elementen, die tausende von Jahren zur&uuml;ckreichen, viele Gelehrte vermuten, dass er &uuml;ber 4000 Jahre vor unserer Zeitrechnung begann.&nbsp;

Der Hinduismus, der seinen Namen von dem persischen Wort f&uuml;r Fluss ableitet, hatte seinen Ursprung im Indus-Tal.&nbsp; Er ist eine Sammlung von Praktiken und Ansichten, ohne einen einzigen Gr&uuml;nder, ohne eine einzelne Schrift und ohne festgelegte &Uuml;berzeugungen.&nbsp; Der Hinduismus ist konzeptionell und historisch eng mit den anderen vorwiegend indischen Religionen Jainismus, Buddhismus und Sikhismus verbunden.

Zentral f&uuml;r die hinduistische Anbetung ist das Bild oder Ikon, das entweder zuhause oder in einem Tempel angebetet wird.&nbsp; Die Anbetung ist eher ein individueller Akt als ein gemeinschaftlicher, denn sie beinhalten pers&ouml;nliche Gaben an die Gottheit, und das Singen oder Wiederholen der Namen des Lieblingsgottes oder der Lieblingsg&ouml;ttin.&nbsp; Wasser, Fr&uuml;chte und D&uuml;fte werden angeboten und Pilgerreisen zu verschiedenen Steinen, Fl&uuml;ssen, Bergen und Tempeln wird von der besonderen Gottheit als Gottesdienst angesehen.&nbsp;

Hinduismus wird wegen der gro&szlig;en Zahl an G&ouml;ttern und Gottheiten gelegentlich als polytheistische Religion beschrieben, oft basierend auf den Bed&uuml;rfnissen oder Regionen, &nbsp;und der Anbetung, die sich fast immer auf Skulpturen und Bildnisse konzentriert. &nbsp;Allerdings gibt es viele, die Hinduismus als Monotheismus definieren, wegen des Glaubens an den allerh&ouml;chsten Gott &ndash; Brahman, dessen Eigenschaften und Formen durch die Vielzahl von Gottheiten repr&auml;sentiert werden, die von ihm ausstrahlen.&nbsp; Brahman ist ein Sanskritwort, das sich auf eine transzendente Macht hinter dem Universum bezieht, das h&auml;ufig als Gott &uuml;bersetzt wird, von dem gesagt wird, er k&ouml;nne unbegrenzte Formen und Ausdr&uuml;cke annehmen.&nbsp;

Es gibt auch solche, die den Hinduismus als trinitarisch betrachten, weil Brahman gleichzeitig als Triade gesehen wird.&nbsp; Das Triumvirat besteht aus drei G&ouml;ttern, die f&uuml;r die Sch&ouml;pfung, Aufrechterhaltung und Zerst&ouml;rung der Welt zust&auml;ndig sind.&nbsp; Sie sind Brahma (nicht zu verwechseln mit Brahman, dem h&ouml;chsten Gott und Energie), Wischnu und Shiva.&nbsp; Brahma ist f&uuml;r die Sch&ouml;pfung zust&auml;ndig, Wischnu ist der Erhalter des Universums, w&auml;hrend Shivas Rolle in seiner Zerst&ouml;rung besteht, damit sie wieder geschaffen werden kann.&nbsp;
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Der Hinduismus hat viele Schriften: die Vedas, die Upanishads und die Bhagavad-Gita werden als die wichtigsten betrachtet.&nbsp; Die meisten Hindus glauben, die Seele oder Atman, ist ewig und unterliegt dem Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt (samsara) bestimmt durch das positive oder negative Karma, oder die Konsequenzen seiner Taten.&nbsp; Das Ziel des religi&ouml;sen Lebens ist zu lernen, so zu handeln, dass man schlie&szlig;lich Befreiung (moksha) seiner Seele erreicht, dem Kreis der Wiedergeburt entflieht.&nbsp;

Es ist schwierig, die Frage zu beantworten, ob der Hinduismus polytheistisch, pantheistisch oder monotheistisch ist? &nbsp;Wir erhalten von unterschiedlichen Quellen unterschiedliche Antworten, alle gleicherma&szlig;en korrekt in Anh&auml;ngigkeit vom jeweiligen Verst&auml;ndnis vom Hinduismus.&nbsp; Der Hinduismus betet viele Formen des einen Gottes an.[2]&nbsp; Gem&auml;&szlig; den Lehren des Hinduismus ist Gott sowohl einer als auch viele.[3]&nbsp; Hindus glauben eher an monotheistischen Polytheismus als an Polytheismus.[4]&nbsp; Auch wenn der Hinduismus f&auml;lschlicherweise als eine Religion betrachtet wird, die viele G&ouml;tter hat, also Monotheismus, ist der Hinduismus in Wahrheit eine monotheistische Religion.[5]
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Religi&ouml;se Fakten[6] versucht aus den verschiedenen Definitionen einen Sinn zu ergeben, indem sie sagen, dass &acute;Obwohl &bdquo;Monotheismus&ldquo; buchst&auml;blich den Glauben an die Existenz eines Gottes bedeutet, hat sich der Begriff zu der Bedeutung gewandelt, dass es den einen Gott bezeichnet, der erschuf und der sich von seinem Universum unterscheidet.&acute; Pantheismus ist die Ansicht, dass Gott im wesentlichen mit dem Universum identisch ist und g&auml;nzlich in der Welt innewohnt: Gott ist das Universum und das Universum ist Gott.&nbsp; Daher scheint Pantheismus den Hinduismus am besten zu bezeichnen.&nbsp; Der Ausdruck &bdquo;mit polytheistischen Elementen&ldquo; wird hinzugef&uuml;gt, denn das allerh&ouml;chste Wesen des Hinduismus wird h&auml;ufig in der Form multipler Gottheiten angebetet.&nbsp; Wie auch immer es muss bemerkt werden, dass dies eine Verallgemeinerung ist, die nicht die Sichtweisen aller Hindus beschreibt.&nbsp; Einige betrachten das Universum als erschaffen und daher &bdquo;monotheistisch&ldquo; im traditionellen Sinne.&nbsp;
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In einigen kurzen Paragraphen haben wir versucht, tausende von Jahren der Traditionen zusammenzufassen, die &uuml;ber Freiheit des Glaubens und Handlungsweisen gekommen sind.&nbsp; Es gibt zehn menschliche Grundwerte, die im Hinduismus innewohnen, allerdings gibt es fest eingewurzelte Praktiken, die vollst&auml;ndig gegen die Lehren des Islam gehen.&nbsp; Diese beinhalten das Kastensystem und die Abwertung der Frauen.&nbsp; Wie oben erw&auml;hnt beinhaltet der Hinduismus den Glauben an die Wiedergeburt, und auch dies kann nicht mit den Lehren des Islam vereinbart werden.&nbsp; &nbsp;&nbsp;Bis vor kurzem wurde der Hinduismus als der toleranteste religi&ouml;se Glaube der Welt angesehen.&nbsp; Massenkonvertierungen zu anderen Religionen haben allerdings zu F&auml;llen von Intoleranz gef&uuml;hrt.&nbsp;

Im zweiten Teil werden wir den Status der Frauen im Hinduismus diskutieren, das schmerzhafte Kastensystem, das in Indien offiziell im Jahr 1949 verboten wurde, und zwei eklatante Unterschiede zwischen den Lehren des Hinduismus und dem Islam, der Anbetung von etwas anderem als Gott und dem Glauben an die Wiedergeburt.

 


[1] Mit Ausnahme von besonderen Zitaten wurde dir &uuml;berwiegende Zahl an Informationen &uuml;ber Hinduismus folgenden Websites entnommen:&nbsp; http://www.bbc.co.uk/religion/religions/hinduism/ataglance/glance.shtml &amp; https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/fields/2122.html &amp; http://www.religioustolerance.org/hinduism4.htm


[2] OM, eine amerikanische hinduistische Organisation.


[3] HinduWebsite.com


[4] Das hinduistische Universum.


[5] Sri Swami Chidanda


[6] http://www.religionfacts.com/about.htm

