Zorn ist in der Lage,  unsere Leben und Beziehungen zu zerst&ouml;ren und der Prophet Muhammad  nannte sie eine hei&szlig;e Kohle auf dem Herzen eines Nachkommen Adams.[1] &nbsp;&nbsp;Es  gibt keinen narrensicheren Weg, um die Wut vollst&auml;ndig zu eliminieren,  denn sie ist eine nat&uuml;rliche menschliche Emotion.&nbsp; Der Islam gibt uns  viele Beispiele, wie wir Wut kontrollieren und zu annehmbaren Taten  umwandeln k&ouml;nnen. &nbsp;Es gibt auch entscheidende Vorteile den Richtlinien  des Islam zu folgen. &nbsp;Es gef&auml;llt Gott, und die Person, die ihre Wut  kontrolliert, wird belohnt.&nbsp; Der Prophet sagte: "Wenn jemand Wut  unterdr&uuml;ckt, wenn er in einer Position ist, ihr freien Lauf zu lassen,  wird ihn Gott, der Erhabene, am Tag der Wiedererweckung rufen und ihn  bitten, von den angebotenen Belohnungen auszuw&auml;hlen."[2] &nbsp;Er sagte auch: "Niemand  hat irgendetwas Hervorragenderes in der Sicht Gottes, der Gro&szlig; und  Glorreich ist, verschluckt, als die Wut um Gott zu gefallen."[3]

Einmal kam ein Mann zum Propheten Mohammad und sagte: "Gesandter Gottes, lehre mich etwas, nach dem ich leben kann.&nbsp; Mach es nicht zu viel f&uuml;r mich, falls ich es vergesse." &nbsp;Er sagte: "Z&uuml;rne nicht."[4] Zus&auml;tzlich k&ouml;nnen wir in den &Uuml;berlieferungen des Propheten viele F&auml;lle  finden, wie man sich verhalten sollte, wenn die Wut uns zu verschlingen  oder aus uns herauszubrechen droht.&nbsp; Er sagte: "Wenn einer von euch  w&uuml;tend wird, wenn er steht, soll er sich setzen. &nbsp;Wenn die Wut ihn  verl&auml;sst, ist das gut; anderenfalls soll er sich hinlegen."[5] &nbsp;Der Prophet riet uns ebenfalls, dass die Gebetswaschung eine annehmbare Methode sei, um Zorn zu handhaben.&nbsp; Er sagte: "Zorn  kommt von Satan, Satan wurde vom Feuer geschaffen, und Feuer wird nur  durch Wasser gel&ouml;scht; wenn also einer von euch zornig ist, sollte er  die Gebetswaschung durchf&uuml;hren."[6]

Zus&auml;tzlich  schlug der Prophet Muhammad vor, dass ein Gl&auml;ubiger, wenn er w&uuml;tend  wird, andere Methoden ausprobieren soll, um den Einfluss Satans  loszuwerden.&nbsp; Einmal riet er einem Mann, der w&uuml;tend war und k&auml;mpfte,  Zuflucht bei Gott vor dem Einfluss Satans zu suchen. &nbsp;Der Prophet  Muhammad sagte zu seinen Gef&auml;hrten: "Ich kenne Worte, von denen,&nbsp;  wenn er sie aussprechen w&uuml;rde, sein &Auml;rger weggehen w&uuml;rde, wenn er  sagte:"Ich suche Zuflucht bei Allah vor Satan", so w&uuml;rde das, was er  f&uuml;hlt weggehen."[7]
Imam Ahmad berichtete, dass der Prophet Muhammad ebenfalls riet: "Wenn einer von euch w&uuml;tend wird, lasst ihn still bleiben." &nbsp;Wenn eine Person versucht, still zu bleiben, wird dies offensichtlich  seine F&auml;higkeit zu k&auml;mpfen oder Obsz&ouml;nit&auml;ten oder harsche Worte zu  &auml;u&szlig;ern, einschr&auml;nken.&nbsp; In einer anderen &Uuml;berlieferung bot der Prophet  Muhammad eine Reihenfolge von T&auml;tigkeiten an, um die Wut zu zerstreuen:&nbsp;  &nbsp;&nbsp;"Wenn einer von euch w&uuml;tend wird und er steht, dann lasst ihn sich  setzen, dann wird sein &Auml;rger weggehen; wenn er nicht weg geht, lasst  ihn sich hinlegen."[8]
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So  finden wir, dass der Islam einer Person verschiedene Wege bietet, um  die ganz nat&uuml;rliche Emotion der Wut zu kontrollieren.&nbsp; Um zu beginnen,  sollte eine Person ihre Position ver&auml;ndern.&nbsp; Beispielsweise soll sich  derjenige, der steht, hinsetzen; wenn er bereits sitzt, soll er sich  hinlegen.&nbsp; Eine w&uuml;tende Person sollte die Gebetswaschung durchf&uuml;hren und  zwei oder mehr Gebetseinheiten beten; oder sie k&ouml;nnte Zuflucht bei Gott  vor den &auml;rgerlichen Auswirkungen, die Satan &uuml;ber ihn besitzt, suchen  und schlie&szlig;lich k&ouml;nnte er versuchen, sich auf die Belohnung zu  konzentrieren, die Gott denen bietet, die geduldig, gn&auml;dig und eher  geneigt sind zu vergeben als zu grollen.
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Der Qur&acute;an definiert rechtschaffene Menschen als:
"Die da spenden in Freud und Leid und den Groll unterdr&uuml;cken und den Menschen vergeben. Und Gott liebt die Rechtschaffenen." (Quran 3:134).

Der  Prophet Muhammad selbst zeigte enorme Zur&uuml;ckhaltung und Geduld, wenn er  beleidigt, herabgew&uuml;rdigt und geschlagen wurde.&nbsp; Wie seine geliebte  Ehefrau Aischa sagte: &lsquo;Sein Charakter war nur (eine Wiederspiegelung) des Qur&acute;an&rsquo;.[9]

In  einer sehr schweren Zeit seines Lebens ging der Prophet Muhammad zur  Stadt &nbsp;Taif in der Hoffnung, die Menschen w&uuml;rden auf ihn h&ouml;ren und seine  Botschaft an die Menschheit unterst&uuml;tzen.&nbsp; Anstelle von Unterst&uuml;tzung  fand er M&auml;nner, Frauen und Kinder vor, die ihn beleidigten und aus der  Stadt  jagten.&nbsp; Mit seinen von Blut bedeckten Sandalen und seinem Herzen  voll Trauer, betete er zu Gott um Hilfe.&nbsp; Als Antwort darauf wurde der  Engel der Wolken herab gesandt und bat den Propheten um die Erlaubnis,  die Berge um Taif herum zusammenbrechen zu lassen, um alle Bewohner  Taifs zu t&ouml;ten.&nbsp; Trotz seines Schmerzes und Leidens, etwas durch das er  jegliches Recht bes&auml;&szlig;e, w&uuml;tend zu sein, war die Antwort des Propheten: "Nein, denn ich hoffe, dass Allah aus ihrer Nachkommenschaft Leute hervor bringt, die Gott Allein anbeten und keinen neben Ihm."[10]

Zorn &ndash; Handhabung im Islam kann folgenderma&szlig;en zusammengefasst werden:
&middot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Suche Zuflucht bei Gott vor den Pl&auml;nen Satans.&nbsp;

&middot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; F&uuml;hre die Gebetswaschung durch, den Wasser l&ouml;scht Feuer.

&middot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ver&auml;ndere  die Position, wenn du stehst, setze dich; wenn du sitzt, leg dich hin.  &nbsp;Eine liegende Person wird nicht handgreiflich und zerst&ouml;rt kein  Eigentum.&nbsp;

&middot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Entferne dich von der Situation.&nbsp; Dies k&ouml;nnte mit unserem modernen &Auml;quivalent der Auszeit verglichen werden.&nbsp; &nbsp;&nbsp;

&middot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sei still, Worte, die im Zorn ausgesprochen werden, k&ouml;nnen nicht zur&uuml;ck genommen werden.&nbsp;
 

 Fu&szlig;noten: 

[1] At Tirmidhi


[2] Abu Dawud


[3] At Tirmidhi


[4] Sahieh Al-Bukhari


[5] At Tirmidhi


[6] Abu Dawud


[7] Sahieh Al-Bukhari


[8] Imam Ahmad


[9] Sahieh Muslim


[10] Sahieh Al-Bukhari

