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Die Aufrichtigkeit: Ein Drittel des Qur&acute;an&nbsp;
&nbsp;[Deutsch - German - ألماني]
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Dr. Bilal Philips
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&Uuml;bersetzer: Dr. Moulay Mohamed Ghembaza
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1434 - 2013
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سورة الإخلاص: ثلث القران
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د. بلال فيلبس
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ترجمة: د. مولاي محمد غمبازة
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1434 - 2013
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Beschreibung: Eine Interpretation des Kapitels 112, das sich um das Konzept von Gott im Islam dreht.
1.&nbsp; Sprich: "Er ist Allah, ein Einziger;&ldquo;
2.&nbsp; &bdquo;Allah, der Absolute (ewig Unabh&auml;ngige, von Dem alles abh&auml;ngt).&ldquo;
3.&nbsp; &bdquo;Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden;&ldquo;
4.&nbsp; &bdquo;und Ihm ebenb&uuml;rtig ist keiner."
(1)&nbsp;&nbsp; Sprich: "Er ist Allah, ein Einziger&ldquo; Dieser Vers repr&auml;sentiert Allahs eigene Best&auml;tigung Seines einzigartigen Monotheismus, Seiner unnachahmlichen Einheit.&nbsp; Daher ist der erste Vers eine Aufforderung an den Propheten Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, und an jeden, der diesen Vers liest oder rezitiert, Allahs einzigartige Einheit zu best&auml;tigen.&nbsp; Er ist Einer, keinen anderen gibt es wie Ihn.&nbsp; Es gibt viele Einheiten in dieser Welt, aber sie alle sind nicht einzigartig, denn jede Einheit hat andere, die ihr &auml;hnlich sind.&nbsp; Zum Beispiel gibt es einen Mount Everest, aber es gibt andere hohe Berge, die ihm &auml;hnlich sind.&nbsp; Im Falle von Allah gibt es keine andere Einheit, die Ihm &auml;hnlich ist.&nbsp; Alle anderen Einheiten k&ouml;nnen in Teile aufgeteilt werden, aber Allah ist Einzigartig in Seiner Einheit und ist Unteilbar.&nbsp;
(2)&nbsp;&nbsp; &ldquo;Allah, der Absolute&ldquo;.&nbsp; Allahs Einzigartigkeit verwirklicht sich in Seiner Absolutheit.&nbsp; Alle geschaffenen Wesen haben Bed&uuml;rfnisse und sind von anderen abh&auml;ngig, damit ihre Bed&uuml;rfnisse erf&uuml;llt werden.&nbsp; Allah braucht keinen einzigen von Seiner Sch&ouml;pfung, denn nichts was sie tun, kann Seinen vollkommenen Zustand verbessern oder Ihm nutzen.&nbsp; Diese Eigenschaft der Absolutheit l&auml;dt den Gl&auml;ubigen ein, &uuml;ber den Sinn und die Ziele seines Gottesdienstes nachzudenken.&nbsp; Die meisten Menschen beten, als w&uuml;rden sie Gott einen Gefallen damit tun. &nbsp;Der Sinn der Erschaffung des Menschen ist, damit wir Allah anbeten, denn alle menschlichen Wesen haben den Bedarf, Ihn anzubeten.&nbsp; Er ben&ouml;tigt sie nicht.&nbsp; Wir Menschen haben das Bed&uuml;rfnis, Gott anzubeten und zu lobpreisen, Seinen g&ouml;ttlichen Gesetzen gehorsam zu sein, ist der Schl&uuml;ssel sowohl in diesem Leben als auch im n&auml;chsten.&nbsp;
(3)&nbsp;&nbsp; &bdquo;Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden&ldquo; Dieser Vers beschreibt einen weiteren Aspekt von der Einzigartigen Einheit Allahs.&nbsp; Falsche Religionen repr&auml;sentieren im allgemeinen Gott mit menschlichen Begriffen, indem sie Ihm entweder menschliche Eigenschaften oder menschliche Formen geben.&nbsp; Dieser Vers befasst sich haupts&auml;chlich mit zwei unterschiedlichen Eigenschaften von Menschen und anderen Lebewesen: das zur Existenz gelangen das Geboren werden und die Fortpflanzung durch Geb&auml;ren.&nbsp; &ldquo;Er (Allah) zeugt nicht&rdquo;, denn es gibt nichts, das Ihm gleicht.&nbsp; Ein Kind entsteht aus Teilen (Sperma und Eizelle) von den K&ouml;rpern seiner Eltern, aus diesem Grund ist es seinen Eltern in seiner Gestalt und seinen Eigenschaften ziemlich &auml;hnlich.&nbsp; Wenn Gott geb&auml;ren w&uuml;rde, dann g&auml;be es einen anderen Gott wie Ihn, was Seine Einzigartigkeit bereits verneint.&nbsp; Der Allm&auml;chtige hat auch die Vorstellung, Er habe ein Kind, zur&uuml;ck gewiesen; die Aussicht auf ein Kind und Nachwuchs bedarf eines weiblichen Partners, der von &auml;hnlicher Gestalt wie der Mann ist.&nbsp; Allah hat auch aus allgemeiner Sicht die Aussicht auf Nachwuchs zur&uuml;ck gewiesen, weil es nicht passend w&auml;re, denn ein Kind zu haben, w&uuml;rde Ihn auf die gleiche Ebene mit Seinen Gesch&ouml;pfen herab setzen.&nbsp; Dies beantwortet die Frage derjenigen, die behaupten, dass da Gott zu allem f&auml;hig ist, Er auch in der Lage sein k&ouml;nnte, einen Sohn zu haben, wenn Er es w&uuml;nscht.&nbsp; Das ist aber unpassend, denn es w&uuml;rde Gott wie seine Gesch&ouml;pfe sein lassen.&nbsp; Au&szlig;erdem haben Menschen Kinder aus einem Bedarf an Hilfe, um in dieser materiellen Welt zu &uuml;berleben oder aus dem Bedarf heraus, die Existenz durch Nachkommenschaft weiter zu f&uuml;hren.[1]&nbsp; Indem Er Sich als Sich Selbst &ndash; Gen&uuml;gend beschreibt, hat Allah auch diese M&ouml;glichkeit zunichte gemacht.&nbsp;
&ldquo;und ist nicht gezeugt worden&ldquo; weist fein die Bemerkung zur&uuml;ck, dass Jesus Gott sei.&nbsp; Damit Gott geboren werden k&ouml;nnte, m&uuml;sste Er zuvor nicht existiert haben, was Seiner G&ouml;ttlichen Eigenschaft der Ewigen Existenz widerspricht.
(4)&nbsp;&nbsp; &bdquo;und Ihm ebenb&uuml;rtig ist keiner." Allah beendet dieses Kapitel mit einer Bekr&auml;ftigung des ersten Verses.&nbsp; Wenn Gott Einzigartig ist, kann&nbsp; Ihm nichts gleich sein.&nbsp; Wenn Ihm nichts gleich ist, dann ist Er Allein Einzigartig.&nbsp; Wenn Er Allein Absolut ist und die gesamte Sch&ouml;pfung Seiner bedarf, kann nichts in der Sch&ouml;pfung Ihm gleich sein.&nbsp; Wenn Er keine Nachkommen hat, und keinen und nichts Ihn geboren hat, kann Ihm nichts und niemand gleich sein, denn jedes erschaffene Wesen kam zur Existenz nach einer Periode der Nicht-Existenz.&nbsp; Jedes erschaffene Wesen hat etwas, das ihm &auml;hnelt, dann ist es ein Paar, oder etwas das wie es ist, seinesgleichen.&nbsp; Wenn der Sch&ouml;pfer von der einen oder der anderen Art w&auml;re, dann h&auml;tte Er einen Zweiten und Seinesgleichen.&nbsp;
Damit enth&auml;lt dieses Kapitel die Genealogie und Beschreibung von Gott, dem Barmherzigen.&nbsp; Es wurde von Allah offenbart, um die Glaubensansichten zur&uuml;ckzuweisen, die Ihm von irregeleiteten Menschen, bez&uuml;glich Seiner &Auml;hnlichkeit, Seiner Gestalt, Seines Ursprungs und Seiner Nachkommen zugeschrieben wurden.&nbsp; Zum Beispiel diejenigen, die Bilder malen oder Statuen von Gott fertigen, erheben einen Anspruch auf &Auml;hnlichkeit; diejenigen, die andere neben Ihm anbeten, erheben Anspruch auf &Auml;hnlichkeit; und diejenigen, die Teile Seiner Sch&ouml;pfung anderen zuschreiben erheben Anspruch auf &Auml;hnlichkeit.&nbsp; Aber nichts ist Ihm &auml;hnlich in Seinen Eigenschaften, Seiner Herrschaft oder Seiner G&ouml;ttlichkeit.&nbsp; Aus diesem Grund geb&uuml;hrt Ihm Allein die Anbetung durch Seine Gesch&ouml;pfe.&nbsp;
Sprich (O Muhammad): &ldquo;Er ist Allah (Gott), ein Einziger;.&nbsp; (1)
&ldquo;Allah-us-Samad [Allah, der Absolute (ewig Unabh&auml;ngige, von Dem alles abh&auml;ngt, Der weder ist noch trinkt)].&nbsp; (2)
&ldquo;Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden&nbsp; (3)
&ldquo;und Ihm ebenb&uuml;rtig ist keiner.&rdquo; (4)
(Quran 112:1-4)
Interpretation
(1)&nbsp;&nbsp;  &ldquo;Sprich&rdquo; - eine entscheidende Aussage, an die du glauben und der du dir bewusst sein musst, &ldquo;Er ist Allah (Gott), ein Einziger&rdquo;, das bedeutet, die Einzigkeit ist auf Ihn beschr&auml;nkt, Er ist Der Eine, Der Allein Vollkommenheit besitzt; Der die wundersch&ouml;nsten Namen und vollkommenen h&ouml;chsten Eigenschaften hat.&nbsp; Er ist einmalig und unerreichbar.&nbsp; &nbsp;&nbsp;
(2)&nbsp;&nbsp; &ldquo;Allah-us-Samad&rdquo; [Allah der Absolute Herr], den alle Gesch&ouml;pfe brauchen. &nbsp;Alle Bewohner der oberen und tieferen Welt brauchen Ihn ganz dringend.&nbsp; Sie bitten Ihn um die Dinge, die sie ben&ouml;tigen und flehen Ihn in ihren Sorgen an, denn Er ist Vollkommen in Seinen Eigenschaften, Er ist der All-Wissende, Dessen Wissen vollkommen ist, Er ist der Nachsichtigste, Dessen Nachsicht vollkommen ist, der Barmherzigste, Dessen Barmherzigkeit vollkommen ist.
(3)&nbsp;&nbsp; Und Teil Seiner Vollkommenheit bildet &ldquo;Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden&rdquo;, wegen der Vollkommenheit seines Reichtums [Er ist frei von jeglichen Bed&uuml;rfnissen]
(4)&nbsp;&nbsp; &ldquo;und Ihm ebenb&uuml;rtig ist keiner.&rdquo; Weder in Seinen Namen noch in Seinen Eigenschaften oder Taten.&nbsp; Er ist von jeglicher Unvollkommenheit weit entfernt.&nbsp;
So erkl&auml;rt dieses Kapitel die Einheit Gottes.&nbsp; &nbsp;
 


[1] Tafseer al-Qur&rsquo;aan al-Kareem, Juz &lsquo;Amm, S.&nbsp; 354.

